Serie/TV

Science of Deduction.

„Please don’t feel obliged to tell me that was remarkable or amazing. John’s expressed that in every possible variant avaliable to the English language.“ – Sherlock Holmes

Gestern Abend nach der neuen Sherlock-Folge A Scandal in Belgravia hat es mich schon in den Fingern gejuckt, meine Meinung darüber loszuwerden. Dann aber schaltete sich mein Verstand ein und riet mir, das Ganze auf den nächsten Tag zu verschieben, schließlich habe ich gerade erst mit dem Bloggen angefangen und das Jahr ist noch jung. Wer wird denn gleich sein ganzes Pulver verschießen wollen?

Ihr könnt euch glücklich schätzen: Inzwischen ist meine Begeisterung ein bisschen abgekühlt und ihr könnt euch auf ein differenzierteres Urteil gefasst machen als „AAAAHHHH! SHERLOCK!!!“.

Als kleine Info voraus: Sherlock ist eine Krimiserie der BBC. Bisher sind in der ersten Staffel drei Folgen in Spielfilmlänge erschienen, gestern kam nach langem Warten die erste Folge der neuen Staffel raus. Wir begleiten Sherlock Holmes und seinen Freund und Helfer Dr. Watson beim Lösen ihrer oft spektakulären Fälle in London und Umgebung. Soweit, so bekannt. Nur versetzt diese Serie die altbekannten Geschichten und Charaktere ins London des 21. Jahrhunderts und gibt ihnen so einen überraschenden, erfrischenden Twist.

Die Serie ist großartig gefilmt und geschrieben; da könnte sich so mancher Hollywood-Streifen eine Scheibe abschneiden. Auch die Besetzung ist bis in die Nebenrollen gelungen. Benedict Cumberbatch und Martin Freeman als Sherlock und Watson scheinen sich gegenseitig auf Höchstform zu bringen. Ein Fest, ihnen dabei zuzuschauen.

Mir tun die eingefleischten britischen Sherlock-Fans wirklich Leid. Ich habe diese Serie erst letzten Monat entdeckt und konnte die neuen Folgen kaum erwarten. Die Fans der ersten Stunde wurden über ein Jahr auf die Folter gespannt, weil die Produktion der neuen Staffel Dank des Hobbits immer wieder verschoben wurde. Sowohl Benedict Cumberbatch als auch Martin Freeman spielen da ja mit.

Überraschenderweise war ich nicht im Geringsten enttäuscht vom Auftakt der zweiten Staffel. Ich hatte mich ja insgeheim auf einen winzigen Niveauverlust eingestellt, wie er so oft nach Ende der erfolgreichen ersten Staffel eintritt, aber davon war wirklich nichts zu spüren. Ich würde fast behaupten, dass diese Folge die beste der bisher gesendeten ist.

Die Beziehung zwischen Watson und Sherlock wird immer weiter ausgelotet und wir sind da offensichtlich noch nicht am Ende angekommen. Irene Adler zeigt Sherlock, was Gefühle sind, aber es kommt glücklicherweise nicht zu einer Liebesbeziehung, die ich mir für diesen Sherlock auch nicht vorstellen könnte. Ich hoffe nur, Miss Adler bleibt dieses Mal tot. Allzuviel ist ungesund. Der Fall ist, wie so oft, verworren aber spannend, wenn ich auch als Nicht-Native-Speaker zwischendurch den Faden verloren habe. Aber das liefert mir wenigstens einen Grund, die Folge sofort nochmal anzusehen.

Ich könnte meine Begeisterungsströme unendlich fortsetzen, aber ich beschränke mich auf ein abschließendes Fazit: Großartig. Bitte angucken!

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