Alltag/Film

Berliner Begegnung.

Ich möchte euch heute einen Trailer ans Herz legen, der mir erfolgreich das letzte Wochenende versüßt hat.

Noch verrückter ist allerdings die Geschichte, wie ich dazu kam, mir diesen Trailer anzusehen. Ich habe das letzte Wochenende in Berlin verbracht und, wie man das in Berlin eben so macht, einen schwierigen, anspruchsvollen deutschen Film gesehen, der nicht bei uns im Provinzkino läuft. Was bleibt – durchaus sehenswert, am Ende läuft er ein bisschen aus dem Ruder. Aber brilliant gespielt von Corinna Harfouch und Lars Eidinger – doch ich schweife ab.

Was ich eigentlich erzählen wollte: Wie das an so einem Berliner Wochenende eben passiert verschlug es uns nach dem Film in eine Pizzaria in Prenzlauer Berg, wo nicht nur der Film von vorne bis hinten diskutiert wurde, sondern auch der deutsche Film im Allgemeinen et cetera et cetera.

Dabei wäre nichts besonderes gewesen, wäre nicht ein Herr an unseren Tisch getreten, hätte sich höflich entschuldigt und folgendes gesagt: „Ich höre gerade, wie Sie sich so angeregt über deutschen Film unterhalten. Da wollte ich Ihnen gerne meinen Film ans Herz legen.“ Er drückte uns einen Flyer von Oh Boy in die Hand und verschwand so schnell wie er gekommen war. Zu schnell, leider, um mir die Möglichkeit zu geben ihn zu fragen, was genau er mit „mein Film“ meinte und ihn dann über das Filmgeschäft auszuquetschen.

Weitere Recherchen ergaben, dass es sich tatsächlich um Jan Ole Gerster, den Drehbuchautor und Regisseur von Oh Boy handelte. Dass dann auch noch der Flyer (und besonders der darauf abgedruckte Cast) und darüber hinaus der Trailer extrem vielversprechend aussehen, ist eigentlich nur noch das Tüpfelchen auf dem i. Denn den Film werde ich mir Dank des spontanen und überzeugenden Marketingeinsatzes des Regisseurs sowieso ansehen.

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2 Kommentare zu “Berliner Begegnung.

  1. Hallo Laura,
    Du in Berlin, ich nicht… Na ja, nicht so wichtig 🙂
    „Was bleibt“ fand ich eher mässig, was ich auch gebloggt habe. Du kannst sehr gern deinen Kommentar dazu abgeben.
    Ansonsten freut mich deine schicksalhafte Begegnung, die einmal mehr zeigt…Berlin lohnt sich immer!

    Liebe Grüsse
    Tine

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