Berlinale

Glamour, Glamour.

Vorweg: Ich bin eine sehr, sehr müde Bloggerin. Und das nach nur einem Tag!

jane fonda

Nach einem eiskalten Willkommen in der Großstadt und erste Berührungen mit dem Starrummel der Berlinale – ist es Jane Fonda? Ist sie es nicht? Tipp: Es ist Jane Fonda (siehe Pfeil) – entpuppte sich die Berlinale als weniger glamourös als angenommen. Nichtsdestotrotz: Meine Akkreditierung befindet sich seit gestern Nachmittag um drei an einem Schlüsselband um meinen Hals und da wird sie auch bleiben, auf sowas ist man stolz. Nicht umsonst baumeln einem überall, sei es im Fastfoodresteraunt oder in der U-Bahn, diese bunten Plastikkärtchen entgegen. Als naive Berlinale-Anfängerin glaubte ich natürlich, noch Tickets für den nächsten Tag ergattern zu können, aber Fehlanzeige. Dafür muss man schon früher aufstehen. Daher der unerwartete Luxus eines freien Vormittags, an dem ich mich meinem Blog und ersten Rezensionen widmen kann.

Einen Film durfte ich mir nämlich schon ansehen: Eine Pressevorführung von Halbschatten. Mein Urteil: Meh. Aber das werde ich für’s filmjournalistische Seminar noch mal fundierter ausformulieren.

Berlinale. Ich weiß noch nicht so genau, was ich davon halten soll. Lasst euch gesagt sein, ich bin den ganzen gestrigen Tag mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht herumgelaufen. Die Vielfältigkeit des Programms ist zwar vollkommen überwältigend, dennoch fühle ich mich wie ein Kind im Bonbonladen. Ein erstes Blättern im Berlinale-Journal, und mir wird klar, dass ich mir wahrscheinlich keinen freien Tag gönnen werde, so wie ich es mir ursprünglich vorgenommen hatte.

Heute hoffe ich, noch über die Nachrück-Schlange in Freier Fall zu kommen, ein deutsches Drama über einen schwulen Polizisten mit Max Riemelt (wie kann ich mir das entgehen lassen?), später womöglich in Jin, einen Beitrag im Jugendprogramm Generationen. Und heute Abend? Nun, heute Abend findet im Friedrichsstadtpalast die Galapremiere von Les Misérables statt, und weil ich anscheinend die Einzige bin, die nicht hier ist, um (nur) anspruchsvolle Arthouse-Filme zu schauen, werde ich da wohl auch auflaufen und gucken, ob ich nicht vielleicht einen Blick auf Hugh Jackman und Konsorten erhaschen kann.

Für morgen haben sich das Aufstehen um sechs und die zwei Stunden Schlangestehen bei Schneefall definitiv gelohnt: Die Tickets für Je ne suis pas mort, einen anspruchsvollen Forumsfilm über deinen Professor, der stirbt und im Körper seines Studenten wieder erwacht (aber anscheinend keine Komödie…), Don Jon’s Addiction von und mit Joseph Gordon Lewitt und Boven is het stil, die Verfilmung des gleichnamigen holländischen Bestsellers von Gerbrand Bakker, sind gesichert. Das nur als Ausblick auf die nächsten Einträge im Berlinale-Tagebuch, vorausgesetzt, ich bin noch wach genug um vollständige Sätze in den Computer zu tippen. Kaffee und Club Mate werden’s richten, hoffentlich.

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Ein Kommentar zu “Glamour, Glamour.

  1. Oh, fabelhaft! Ich freu‘ mich für dich, Laura. Auf die Übermüdung bin ich weniger neidisch, aber ‚Don Jon’s Addiction‘ lief gerade erst auf dem Sundance und auf JGL’s Langspiel-Erstling wäre ich sehr gespannt! Viel Spaß bei ‚Les Mis‘.. vielleicht darfst du ja kurz in der Aura von Eddie Redmayne’s Sommersprossen stehen. ❤

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